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Planungsprozess TrÜbPlKommandantur (Lärmmanagement)

Mit der Schießanmeldung legt die übende Truppe erste konkrete Zahlen zu Art und Anzahl der Waffen/Waffensysteme, die zum Einsatz kommen sollen, vor. Vor der eigentlichen Schießbesprechung kann nun mit Hilfe des Tools WinLarm überprüft werden, ob sich diese Vorstellungen der Truppe realisieren lassen bzw. mit welchen Änderungen erreichbar sind. In einem Folgeschritt lässt sich dann ermitteln, in welchem Umfang die Forderungen zusätzlicher Nutzer eingeplant werden können. Es ist beabsichtigt, diesen Prozess bis zum Erstellen des Sicherheitsbefehls zu ermöglichen, um flexibel auf Belegungsänderungen reagieren zu können. Überschreiten die Kennzeichnungspegel geplanter Schießen die Vorgaben für Richtwerte und ist das 5%-Perzentil der Kennzeichnungszeit überschritten, dürfen diese Schießen nur mit einer Ausnahmegenehmigung der zuständigen Aufsichtsbehörde durchgeführt werden.
In einem Antrag ist vom jeweiligen Nutzer dem Betreiber von Schießplätzen nachvollziehbar darzulegen, dass zum Erreichen vorgegebener Ausbildungsziele das Schießen im geplanten Ausmaß und Umfang zwingend erforderlich ist.