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Der Schießbetrieb auf Truppenübungsplätzen

Verteilung der Nutzer auf die Schießplätze


Die Nutzer der Schießplätze der Bundeswehr sind im wesentlichen die Streitkräfte der Bundeswehr, die Truppenschulen, die wehrtechnischen Dienststellen, die Streitkräfte der NATO-Partner und zivile Einrichtungen. Eine Verteilung von Schießperioden (typisch Wochen) auf die Schießplätze und auf die Nutzer, die hier als große Verbände und Organisationseinheiten auftreten, findet ca. zwei Jahre vor dem Schießtag statt. Zu diesem Zeitpunkt liegen nur grobe Informationen über das vor, was später von den Untergliederungen der Nutzer und von ihren Einheiten tatsächlich auf dem Truppenübungsplatz geübt oder getestet wird.

Die Verteilung auf die Schießplätze orientiert sich zunächst an dem Nutzungskonzept der Schießplätze und an den Ausbildungszielen der Nutzer. Es ist sicherzustellen, dass die Ausbildungsziele erreicht werden können. Deshalb ist bereits zu diesem frühen Zeitpunkt ein erstes Lärmmanagement erforderlich, um den Übungsbetrieb so auf die Plätze zu verteilen, dass beim späteren konkreten Lärmmanagement auf dem Schießplatz sachgerechte Betriebsszenarien möglich werden. Um ein Lärmmanagement in dieser frühen Phase durchführen zu können, müssen mehr Informationen als bisher von den Nutzern vor der Verteilung bereitgestellt werden; dazu gehören insbesondere Angaben zur Art und zur Menge der eingesetzten Munitionen und Sprengmittel.