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Lärmmanagement

Die Schnellberechnung im Manager benötigt pro Schießtag im Schnitt ca. 30 Sekunden, um eine vollständige Lärmprognose zu berechnen und darzustellen. In zunächst einfachen Statusanzeigen wird dem Planer vermittelt, ob der Schießtag ohne Weiteres ‚genehmigungsfähig’ ist. Ergibt die Lärmprognose ein anderes Ergebnis, kann sich der Planer detailliert über die Gründe informieren, die letztlich einen weiteren Entscheidungsbedarf andeuten.

In [1] wird ein Teil des Entscheidungsbaumes vorgestellt. Weitere Entscheidungen sind erforderlich, falls entweder für ‚tags’ oder ‚nachts’, entweder für den Mittelungs- oder Maximalpegel in einem Immissionsort Überschreitungen der Richtwerte vorliegen.

Der Planer kann sich dann Lärmkarten für den Tag anzeigen lassen, aus denen deutlich wird, welche Immissionsflächen betroffen sind. Für jede der oben angedeuteten Kriterien wird eine eigene Tages-Lärmkarte angeboten. Für einen Immissionsort können die Beiträge der einzelnen Schießen zu dem Immissionspegel als Liste angezeigt werden, so dass der Planer in der Lage ist, die Ursache für die Überschreitung zu identifizieren. Abbildung 3 zeigt eine Tageslärmkarte, Abbildung 4 eine Jahreslärmkarte aus einem fiktiven Managementprozess.

Kann die Überschreitung toleriert werden, weil das Kontingent der 18 Überschreitungstage für dieses Kriterium für diesen Tag noch nicht erreicht ist, zeigt wiederum die so genannte Jahreslärmkarte für jeden Immissionsort die Anzahl der bereits verwendeten Überschreitungstage an.