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Dokumentation des Managements

Die Dokumentation eines kooperativen Lärmmanagements ist deutlich komplexer als die Dokumentation einer traditionellen Genehmigung. Während eine Genehmigung im wesentlichen aus Lärmkarten und einer Liste aus den sie erzeugenden betrieblichen und akustischen Parametern besteht, muss beim Lärmmanagement der Vorgang an sich nachvollziehbar dokumentiert werden. Dies ist dann möglich, wenn sich der Anwender, z.B. die Aufsichtsbehörde, des selben Programms bedienen kann wie der Betreiber und auch über das gleiche Datenmaterial verfügt.

Abbildung 3: Manager, Tageslärmkarte Tags, Eq
Anzeige der Überschreitung der Richtwerte

(rote Kreise: Quellorte, grüne Rechtecke: Richtwertraster,
orange Rechtecke: Richtwert überschritten)


In WinLarm wird diese Anforderung dadurch erfüllt, dass das gesamte Management und seine Entscheidungen zusammen mit allen Grunddaten in einer WinLarm-Projektdatenbank gespeichert wird. Dann reicht das Speichern der Projektdatenbank aus, um das Management zu dokumentieren. Gleichzeitig wird die Möglichkeit eröffnet, die gesamten Informationen über eine einzige Datei auszutauschen oder über einen gemeinsamen Datenbankzugriff über ein Netzwerk bereitzustellen. Da die Aufsichtsbehörde die zuständige Wehrbereichsverwaltung ist, lässt sich das im Intranet der Bundeswehr wenigsten technisch realisieren. Der Manager ist so ausgelegt, dass sich der Anwender in einen früheren Zustand zurückversetzen kann, um dann aus der Sicht des Planungszustandes wieder die Entscheidungen deutlich zu machen.

Besonderes Augenmerk ist darauf zu richten, dass bei Änderung der Grunddaten, also z.B. bei einer Änderung von akustischen Daten oder bei der Verlegung einer Schießbahn oder eines Feuerhaltes immer noch ‚richtig’ gerechnet wird. Dazu wurde in WinLarm ein automatisiertes Backup-System realisiert, das Datenänderungen überwacht und nach Bedarf Status- und Sicherheitskopien ohne weiteres Zutun des Anwenders speichert.



Abbildung 4: Manager, Jahreslärmkarte Tags, Eq
Anzeige der Anzahl der Überschreitungstage